• Saisonplanung 2012/2013

    14. Mai 2012 | Direktlink

    Kaum hat das Frühjahrstraining begonnen, da geht wieder die Planung für das nächste Jahr los. Am Ende der Saison steht dann schon die Einzelstrecken-WM in Sotschi, der Olympiastadt von 2014, auf dem Programm.
    Bis dahin gilt es aber, erst einige Trainingslager zu absolvieren: Los geht es in Juni wie jedes Jahr in Italien. Im ersten Höhentrainingslager ist es das Ziel, die Grundlagenausdauer durch Radtraining auszubauen. Im Juli fahren wir wieder nach Inzell zum Eistraining. Da wird es schon spannend, denn am Ende des Lehrgangs werden zum ersten Mal Deutsche Meisterschaften im Sommer veranstaltet. Sowohl für die Sprinter als auch für die Mehrkämpfer steht ein Wettkampf über mehrere Strecken auf dem Programm.
    Nach einer kurzen Regenerationsphase folgt im August das Trainingslager in Frankreich, wo viel im Kraft- und spezifischen Ausdauerbereich gearbeitet wird.
    Mitte September beginnt die Saisonvorbereitung auf dem Eis, dann gehen schon bald die ersten internationalen Wettkämpfe los.

    Der Weltcupauftakt ist, wie so oft in Heerenveen. Nach einer etwas längeren Pause fliegen die Sprinter im Dezember nach Asien: Nagano in Japan und Harbin in China stehen auf dem Programm. Im neuen Jahr wird in Salt Lake City wieder eine Sprint-WM auf schnellem Eis veranstaltet. Im Februar gibt es außer Training für Sprinter wieder nichts zu tun, erst im März beginnt der dritte Teil der Saison.
    Weltcups in Deutschland finden in Inzell und Erfurt statt. Vor allem Erfurt darf sich freuen, hier werden Sprinter und Mehrkämpfer an den Start gehen: Das erste Märzwochenende können sich die Eisschnelllauffans aus der Region schon mal frei halten.
    Nach dem Finale in Heerenveen geht es dann nach Sotschi. Laut Olympia-Homepage gehen die Bauarbeiten voran und eine Verlegung wie damals in Turin wird es wohl nicht geben.

    Vorläufige Wettkampfplanung:
    Kalender Essent ISU World Cup 2012-2013

    
16-18 November 2012 alle Strecken Heerenveen (NED)

    24-25 November 2012 Mittel- und Langstrecke Kolomna (RUS)
    
01-02 Dezember 2012 Mittel- und Langstrecke Astana (KAZ)
    
08-09 Dezember 2012 Sprintstrecken Nagano (JPN)

    15-16 Dezember 2012 Sprintstrecken Harbin (CHN)
    
19-20 Januar 2013 Sprintstrecken Calgary (CAN)
    
09-10 Februar 2013 Mittel- und Langstrecke Inzell (GER)
    
01-03 März 2013 alle Strecken Erfurt (GER)
    
08-10 März 2013 Finale Heerenveen (NED)

    EM und WM


    11-13 Januar 2013 Essent EM Allround Heerenveen (NED)
    
26-27 Januar 2013 Essent WM Sprint Salt Lake City (USA)
    
15-17 Februar 2013 Essent WM Allround Hamar (NOR)
    
14-17 ? März 2013 Essent WM Einzelstrecken Sotschi (RUS)

  • Mit Volunteers und Schülern, Dani und Dennis 3 Bilder Olympiasieger Udo Beyer unterstützt die Special Olympics

    Auftakt zum Fackellauf der Special Olympics München 2012

    19. April 2012 | Direktlink

    Vom 20.Mai bis 26.Mai 2012 finden in München die nächsten Nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung statt. Wie schon vor zwei Jahren wurde ich zum Auftakt des Fackellaufes in Berlin eingeladen. Vor dem Reichstagsgebäude durfte ich an der Seite von Daniela Huhn und Dennis Mellentin die Fackel entzünden, die dann von den Sportlern zum Berliner Abgeordnetenhaus getragen wurde.
    Es war eine gelungene Veranstaltung, bei der ich mich viel über Training und Wettkampfvorbereitung unterhalten konnte. Es ist schön, Teil einer großen Sportfamilie zu sein und ich wünsche allen Athleten viel Erfolg und schöne Erlebnisse bei den Wettkämpfen.

    Fotos: SOD/Juri Reetz

  • Fazit

    27. März 2012 | Direktlink

    Leider hat es auch bei der WM überhaupt nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe. Beim ersten Lauf habe ich beim Kurveneingang der zweiten Kurve einen Markierungskegel berührt und bin etwas aus dem Gleichgewicht gekommen. Im zweiten Lauf konnte ich zwar noch etwas Zeit gut machen, aber die schwachen Angangszeiten in diesem Jahr ließen die Topzeit nicht zu, die ich gebraucht hätte um noch auf das Treppchen zu kommen.
    Aber der 6.Platz und eigentlich die gesamte Saison sind schon abgehakt und der Blick geht schon Richtung nächstes Jahr. Viel Zeit zum Urlaub machen ist nicht, denn schon im April geht es mit dem Vorbereitungstraining wieder los.
    Das Gute in diesem Frühjahr ist, dass die Erinnerung an jedes Mal das ich in diesem Jahr geschlagen wurde, für mich im Training doppelte Motivation sein wird.

    Es war eine Saison voller Höhen und Tiefen und somit eine (eher nicht so willkommene) Abwechslung zu den vergangenen Jahren. Aber ich hoffe, auch noch etwas dazugelernt zu haben.
    An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Fans bedanken, die mich dieses Jahr an der Eisbahn oder via Facebook unterstützt haben.
    Vielen Dank auch an meine Sponsoren: die DKB, Techem, SportNavigator und Orthomol Sport - und natürlich auch an die Deutsche Sporthilfe - für die tolle Zusammenarbeit.

  • WM Heerenveen

    21. März 2012 | Direktlink

    Morgen beginnt mit der Einzelstrecken-WM in Heerenveen der letzte Wettkampf der Saison. Hier der Zeitplan:

    Donnerstag 16.30 Uhr: 1500 m Herren, 3000 m Damen
    Freitag 15.00 Uhr: 1000 m Herren, 1500 m Damen, 5000 m Herren
    Samstag 12.00 Uhr: 1000 m Damen, 10.000 m Herren, 5000 m Damen
    Sonntag 13.30 Uhr: 500 m Damen und Herren, Team Pursuit Damen und Herren

    Auslosung/Ergebnisse

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    Weltcupsaison 2011/2012

    11. März 2012 | Direktlink

    Die sechs Weltcupstationen sind absolviert und ich habe die Weltcupserie als drittbeste Läuferin der Welt beendet. Zwei Weltcupsiege kann ich verbuchen, dazu kommen 5 weitere Podiumsplätze. Ein wenig schade war, dass ich es auch zu Hause nicht geschafft habe, zweimal an einem Wochenende auf das Podium zu kommen.
    Über Tscheljabinsk, Astana und Heerenveen ging es nach Salt Lake und schließlich nach Berlin zum Finale. Das Finale war eine tolle Veranstaltung: die Halle war voll, die Leistungen hochklassig und die Organisation wie gewohnt sehr gut.
    In genau zwei Wochen steht mein nächster Start an: 2x500m bei der WM in Heerenveen. Zur Vorbereitung bleiben wir in Berlin, übernächste Woche geht es dann nach Holland.

    Foto: Lars Hagen DESGphoto.de

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    Gastkommentar

    11. März 2012 | Direktlink

    Da ich heute nicht viel Lust hatte, über das Wochenende zu schreiben, hat sich meine Schwester bereit erklärt, einen Gastbeitrag zu verfassen. Sie ist in Berlin als Kampfrichter im Einsatz:

    Es ist schon ein paar Jahre her, so nahe bei einem Wettkampf dabei gewesen zu sein. Los ging es mit der üblichen Anwesenheit Stunden vor dem Start, um nicht zu spät zu sein. Begrüßung alter Bekannter an jeder Ecke, da immer die gleichen loyalen Ehemaligen kommen. Freude beim Anblick der beleuchteten Eisbahn. Mütze aufsetzen, bevor der Trainer es sieht. Schon läuft mir Jenny über den Weg auf der Suche nach ihrem Transponder: Berlin, die zweitälteste Eishalle der Welt, ist in der Gegenwart angekommen: mit Bewegungssensoren in der ganzen Halle für eine sportwissenschaftliche Auswertung. Der Transponder, ein smartphonegroßes Gerät mit Micky-Maus-Antennen, wird am Rücken festgetaped, Laufanzug drüber und los gehts aufs Eis. Man würde meinen nach zwei Jahrzehnten Wettkampf wäre man nicht mehr nervös. Aber je näher das Paar rückt um so nervöser werde ich. Sprecht mich bloß nicht an! Nach 38s plus/minus ist der Lauf vorbei, irgendwo läuft noch ein letztes Paar, und man kann wieder normal atmen. Der Vorteil von so einer freiwilligen Arbeit: man kommt in jedes abgesperrte Gebiet. Ein paar Worte mit Jenny gewechselt und schon sprintet sie wieder los. Ups, Siegerehrung. Und ich muß dann auch weiter arbeiten. Ab dann schaue ich mir einen interessanten Wettkampf an und freue mich für die Platzierten und über die Bestzeiten. Irgendwann gehen die neuen Lichter aus, ich verlasse die Halle, setze die Mütze wieder ab und mache mich auf den Weg zu Jenny. Wo mich neben einer Couch, Fussball und gutem Essen, die Aufgabe einen Gastartikel zu schreiben erwartet.