• Relief im Olympic Oval 2 Bilder Markus, Samu, Moni, Jenny, Denny, Judith, Herr Schubert

    Calgary

    26. Januar 2012

    Wenn Heerenveen das Mekka der Eisschnelllauffans ist, dann ist Calgary der Wallfahrtsort für Eisschnellläufer. Seit bei den Olympischen Spielen 1988 unglaubliche Zeiten gelaufen wurden, ist es das Ziel jedes Sportlers, dort selber Bestzeiten aufzustellen.
    Die Konkurrenz um den Titel „das schnellste Eis der Welt“ mit der Bahn in Salt Lake muss Calgary zwar fürchten, aber der Beliebtheit der Bahn schadet das nicht. Viele Teams, vor allem aus Asien, trainieren hier im Sommer und am „Oval Finale“ am Ende jeder Saison nehmen mehr als 200 Sportler aus der ganzen Welt teil.
    Angebunden an die Universität von Calgary, ist die Halle zentral gelegen inmitten von Sportanlagen, Wohnheimen, Universitätsgebäuden, kleinen Läden und Cafés. Im Vergleich zu modernen Anlagen wie in Astana merkt man der Halle ihr Alter an, aber dafür wird sie ständig benutzt. Nicht nur Eisschnellläufer, Shorttracker und Eishockeyspieler, sondern auch Leichtathleten und Bobfahrer trainieren auf der Laufbahn im Kraftraum.
    Ich selber bin 2000 zum ersten Mal hier gelaufen und war vom ersten Moment an begeistert. Viele Wettkämpfe und Trainingslager folgten. Ich habe gesehen, wie Weltrekorde gelaufen wurden und habe selber einen Weltrekord aufgestellt. Die schönste Erinnerung an diese Bahn habe ich somit zu Hause: den Weltrekordring mit einer Nachbildung des Reliefs „Brothers of the Wind“ von R.Tait McKenzie.